XXL-Interview mit Karsten Wege über seine Doppelrolle als Trainer beim TV Asseln und die anstehende Saison

Seit diesem Sommer hat Karsten Wege in der Handballabteilung des TV Asseln eine Doppelfunktion. Neben der ersten Herrenmannschaft, trainiert er in der kommenden Saison auch die Damenmannschaft des TVA. Mit beiden Mannschaften hat er sich im Vorfeld der neuen Saison viel vorgenommen und könnte diese Saison zum Helden werden. Aber lest selbst:

Wir blicken noch einmal zurück auf die vergangene Saison. Mit der ersten Herrenmannschaft konntest du den Wiederaufstieg nicht realisieren. Besonders in den entschiedenen Spielen schien die Mannschaft nicht frei im Kopf. Woran ist die Mission „Wiederaufstieg“ letztendlich gescheitert? 
„Es ist schon sehr ärgerlich, wenn man Ende der Saison mit 41:11 Punkten nur Dritter wird. In den Spielen gegen die direkte Konkurrenz haben wir nicht das beste Nervenkostüm gezeigt und zurecht verloren. Dazu kam der Ausfall von unserem Denker und Lenker Stefan Paschedag in den letzten Spielen der Saison.“

Vor der vergangenen Saison hast du im Interview bereits gesagt, dass der Aufstieg das klare Ziel war und alles andere eine große Enttäuschung sei. Wie enttäuscht warst du nach der vergangene Saison? 
„Natürlich war ich enttäuscht, aber am Ende waren von 26 Spielen nur 3 wirklich schlecht dabei, die waren allerdings entscheidend.“

Die vergangene Saison ist nun seit 2 Monaten Vergangenheit. Die Blicke sind in die Zukunft gerichtet. Wie groß ist die Vorfreude auf die neue Saison? Bist du froh, dass allmählich wieder los geht? 
„Auf jedem Fall!“

In der vergangenen Saison warst du bereits Trainer der ersten Herrenmannschaft der Handballabteilung des TV Asseln - ebenso warst du Trainer der Damenmannschaft deines langjährigen Vereins ÖSG Viktoria Dortmund. Jetzt trainierst du wieder eine Damenmannschaft - diesmal allerdings die Damen des TVA. Oftmals sind Doppelfunktionen in der Vergangenheit zum Verhängnis geworden. Wie siehst du die Doppelfunktion als Trainer? Glaubst du das es da Probleme geben könnte? 
„Nein. Die Trainingszeiten folgen auf einander und die Spiele finden auch an einem Tag und in einer Halle statt, so dass der Aufwand für mich besser zu koordinieren ist, als letztes Jahr.“

Sprechen wir zunächst einmal kurz über die erste Herrenmannschaft. Mit Marcel Müller ist der langjährige Torwart deiner Mannschaft zum TuS Borussia Höchsten in die Landesliga gewechselt. Wie sehr schmerzt so ein Abgang auf der Torwart-Position? 
„Natürlich schmerzt der Abgang sehr. Nicht umsonst ist ein Landesligist auf seine Leistungen aufmerksam geworden und ich traue ihm auch zu, dass er sich in der Landesliga durchzusetzen kann.“

Mit Sebastian Weihrauch ist einer deiner langjährigen Spieler aus der ÖSG-Vergangeheit zum TVA gewechselt und sollt zukünftig das Asselner Tor vernageln. Wie sehr schätzt du seine Qualitäten? Kann er eine wichtige Rolle in der neuen Saison spielen? 
„Er kann mit seiner Erfahrung und seinen Leistungen, die er in der Bezirksliga gebracht hat, der jungen Mannschaft einen großen Rückhalt geben. Insbesondere unserem zweiten Torwart Vincent Bail kann er noch das ein oder andere beibringen.“

Nach der vergangene Saison haben sich die Aufstiegspläne vorerst verschoben. Deine Mannschaft möchte nun endlich den langersehnten Aufstieg zurück in die Kreisliga vollenden. Muss das Saisonziel der Aufstieg in die Kreisliga sein? 
„Natürlich wollen wir wieder um den Aufstieg mitspielen, aber die letzte Saison hat auch gezeigt, was alles passieren kann.“

Mit Sebastian Weihrauch und Rene Rohrberg konntest du zwei Neuzugänge für deine Mannschaft vermelden. Allerdings gab es auch den ein oder anderen Abgang. Auf den Außenpositionen ist die Mannschaft gut besetzt. Der Rückraum ist weiterhin etwas dünn besetzt. Was ist mit dem aktuellen Kader alles möglich? 
"Besonders im Rückraum sind wir sehr dünn besetzt. Da sollten wir hoffentlich von langwierigen Verletzungen verschont bleiben, wenn wir Aufsteigen wollen.“

Nun zur Damenmannschaft. Du hast die Mannschaft bereits in einigen Spielen der vergangenen Saison beobachten können. Was ist dein Eindruck nach den ersten Trainingseinheiten? 
„Die Mannschaft ist noch jung und hat noch viel Potenzial nach oben. Wenn man nicht das Pech gehabt hätte, mit ASC 09 Dortmund 3 eine sehr starke Mannschaft in der Gruppe zu haben, wäre man auch schon letztes Jahr in die Kreisliga aufgestiegen.“

Das die Damen seit einiger Zeit in die Kreisliga aufsteigen wollen ist kein Geheimnis. Ist der aktuelle Kader der Mannschaft gut genug um oben anzugreifen? Ist auch hier das Ziel der Aufstieg in die Kreisliga? 
„Das Ziel sollte schon der Aufstieg sein. Die Leistungsstärke der Konkurrenz ist aber noch schwarz einzuschätzen.“

Auch wenn es noch ein langer Weg dorthin ist - und bis dahin auf beide Mannschaften noch viel Arbeit wartet. Wir sprechen jetzt von Mai 2020: In den Ruhrnachrichten, genauer gesagt im Dortmunder Sportteil steht die Schlagzeile: „Asseln realisiert Doppelaufstieg“ nicht schlecht oder?                                                   

„So stelle ich mir das vor!“ 

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